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Singulair (Montelukast)

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Singulair® mit dem Wirkstoff Montelukast ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Asthma bei Kindern ab 6 Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen. Es hilft, Entzündungen in den Atemwegen zu verringern und Beschwerden wie pfeifende Atmung, Husten und Atemnot vorzubeugen. Außerdem kann es zur Linderung allergiebedingter Beschwerden eingesetzt werden. Nehmen Sie das Medikament regelmäßig nach ärztlicher Anweisung ein und informieren Sie bei Nebenwirkungen.

Singulair® (Montelukast) – Patienteninformation

Singulair® mit dem Wirkstoff Montelukast ist ein Arzneimittel aus der Gruppe der Leukotrien-Rezeptorantagonisten. Es wird vor allem bei Asthma und bestimmten Formen von allergischer Rhinitis (Heuschnupfen) eingesetzt. Diese Seite bietet eine umfassende, patientenfreundliche Übersicht für die Anwendung im Alltag.


1) Produktdaten auf einen Blick

Eigenschaft Information
Wirkstoff Montelukast
Darreichungsform (typisch) Tabletten (je nach Stärke), Kautabletten (für Kinder/Jugendliche möglich)
Wirkprinzip Blockiert Leukotrien-Rezeptoren (CysLT1)
Häufige Anwendung Asthma-Prophylaxe, Begleitende Behandlung bei allergischer Rhinitis
Häufiges Einnahmezeitfenster Meist abends (je nach Verordnung/Indikation)
Besonderheit Wirkung betrifft Entzündung/Verengung der Atemwege; kein Soforthilfe-Mittel für akute Anfälle

2) Wie wirkt Singulair? (Wirkmechanismus)

Bei Asthma und allergischen Reaktionen spielen sogenannte Leukotriene eine wichtige Rolle. Leukotriene sind Botenstoffe, die Entzündung fördern, die Bronchien verengen und die Schleimproduktion beeinflussen können.

Montelukast blockiert den Rezeptor CysLT1. Dadurch werden die Effekte der Leukotriene auf die Atemwege und die Schleimhäute reduziert. Das kann dazu beitragen, Symptome zu verringern, Anfälle zu verhindern und die Lungenfunktion über die Zeit zu stabilisieren.

  • Entzündungshemmend über den Leukotrien-Weg
  • Verminderung der Bronchialverengung
  • Unterstützung bei allergischer Rhinitis (je nach Indikation)
  • Gute Ergänzung zu inhalativen Therapien (z. B. Kortison-Inhalatoren)

3) Pharmakokinetik – Was passiert im Körper?

Die Pharmakokinetik beschreibt, wie der Wirkstoff nach der Einnahme aufgenommen, verteilt und verstoffwechselt wird. Grundsätzlich gilt:

  • Resorption: Montelukast wird nach oraler Einnahme im Magen-Darm-Trakt aufgenommen.
  • Spitzenkonzentration: Die maximale Wirkstoffkonzentration im Blut wird nach einiger Zeit erreicht (typischerweise innerhalb weniger Stunden).
  • Verteilung: Der Wirkstoff verteilt sich im Körper; Zielwirkung betrifft vor allem die Entzündungsprozesse in Atemwegen und Schleimhäuten.
  • Verstoffwechselung: Montelukast wird in der Leber metabolisiert.
  • Ausscheidung: Die Ausscheidung erfolgt hauptsächlich über den Stuhl und zu einem Teil über den Urin.

Für Patientinnen und Patienten ist vor allem wichtig: regelmäßige Einnahme unterstützt den präventiven Effekt. Eine sofortige Wirkung wie bei einem “Akut-Spray” ist jedoch nicht zu erwarten.


4) Typische Anwendungsgebiete

Singulair® kann – je nach Alter, Symptomen und Therapieplan – in folgenden Situationen eingesetzt werden:

4.1 Asthma

  • Prophylaxe und Dauerbehandlung bei Asthma, insbesondere bei entzündungsgetriebenen Verläufen
  • Unterstützende Behandlung bei Patientinnen und Patienten, bei denen bestimmte Leukotrien-vermittelte Mechanismen eine Rolle spielen

4.2 Allergische Rhinitis (Heuschnupfen)

  • Linderung der Symptome einer saisonalen oder ganzjährigen allergischen Rhinitis
  • Insbesondere wenn Asthma und Rhinitis gemeinsam auftreten (“kombiniertes Krankheitsbild”)

4.3 Aspirin-/NSAID-bedingte Beschwerden (in bestimmten Fällen)

  • Bei manchen Personen mit asthmatischen Beschwerden im Zusammenhang mit bestimmten Schmerzmitteln (z. B. NSAIDs) kann Montelukast eine Option sein

Ob Singulair® bei Ihnen passt, hängt von Diagnose, Schweregrad, bestehenden Therapien und individuellen Risikofaktoren ab. Eine ärztliche/therapeutische Einordnung ist dafür entscheidend.


5) Wie wird Singulair® eingenommen? (Dosis und Timing)

Die genaue Dosis hängt vor allem vom Alter, der Indikation und der verordneten Stärke ab. Im Folgenden finden Sie typische Dosierungen als Orientierung; maßgeblich ist immer der auf Ihrer Packung bzw. im Behandlungsplan angegebene Wert.

5.1 Übliche Dosierungen (Orientierung)

Altersgruppe Typische Montelukast-Dosis Hinweise
Kinder 6–14 Jahre häufig 5 mg einmal täglich je nach Darreichungsform (z. B. Kautablette)
Jugendliche ab 15 Jahren & Erwachsene häufig 10 mg einmal täglich Tablette/Kautablette je nach Produktform
Kinder (je nach zugelassener Form/Alter) je nach Präparat unterschiedlich für Kinder sind häufig spezielle Stärken oder Darreichungsformen vorgesehen

Einmal täglich ist in vielen Fällen üblich. Häufig wird die Einnahme am Abend empfohlen, da Symptome – insbesondere bei Asthma – oft nachts und in den frühen Morgenstunden stärker ausgeprägt sein können.

5.2 Einnahmezeit & Regelmäßigkeit

  • Wenn Sie abends einnehmen: versuchen Sie, die Einnahme möglichst täglich zur gleichen Zeit durchzuführen.
  • Wenn Sie morgens einnehmen sollen: folgen Sie dem individuellen Therapieplan.
  • Bei Vergessen: nehmen Sie nicht die doppelte Menge. Besprechen Sie das Vorgehen im Zweifel mit Ihrer Apotheke oder Praxis.

5.3 Vergessene Dosis – was tun?

Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, ist das Vorgehen oft abhängig davon, wie nah der Zeitpunkt der nächsten Dosis ist. Grundsätzlich gilt: nicht verdoppeln. Am besten klären Sie das Vorgehen mit Ihrer Apotheke.


6) Beginn der Wirkung – Wann hilft Singulair®?

Montelukast ist vor allem für eine vorbeugende und dauerhafte Wirkung gedacht. Manche Verbesserungen können bereits innerhalb der ersten Tage spürbar sein, die volle therapeutische Wirkung entwickelt sich jedoch typischerweise über mehrere Tage bis Wochen.

  • Asthma: Ziel ist eine bessere Kontrolle über Entzündung und Symptome im Verlauf.
  • Rhinitis: Bei allergischer Belastung kann die Symptomlinderung über die Zeit ansteigen.

Wichtig: Singulair® ist kein Notfallmedikament für akute Atemnot. Bei einem Asthmaanfall benötigen Sie das dafür vorgesehene Akut-Medikament (z. B. ein schnell wirksames Inhalationsmittel), wie in Ihrem Plan beschrieben.


7) Einfluss von Essen, Nahrung und Trinkgewohnheiten

Montelukast kann in der Regel unabhängig von Mahlzeiten eingenommen werden. Das macht die Therapie im Alltag flexibel.

  • Wenn Ihnen die Einnahme mit Essen leichterfällt: das ist häufig möglich.
  • Wichtig ist vor allem die tägliche Regelmäßigkeit.

8) Alkohol – ist das zusammen mit Singulair® möglich?

Zu direkten Wechselwirkungen zwischen Montelukast und Alkohol liegen im Alltag nicht die gleichen typischen Risiken vor wie bei manchen anderen Medikamentengruppen. Dennoch gilt: Alkohol kann Symptome verschlechtern, beispielsweise durch Einfluss auf Schlaf, Schleimhäute und Atemwege.

  • Wenn Sie Asthma haben: Alkohol kann das Risiko für nächtliches Unwohlsein erhöhen.
  • Bei gleichzeitigen Medikamenten: prüfen Sie mögliche Wechselwirkungen anhand der jeweiligen Packungsbeilage.
  • In der Praxis ist maßvolle Menge am besten; bei Unsicherheit fragen Sie Apotheke oder Ärztin/Arzt.

9) Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Montelukast wird unter anderem in der Leber verstoffwechselt. Bestimmte Arzneimittel können theoretisch die Wirkung beeinflussen. Für Patientinnen und Patienten bedeutet das:

  • Informieren Sie Ihre behandelnde Stelle über alle Medikamente, auch frei verkäufliche Mittel, Nahrungsergänzungen und pflanzliche Präparate.
  • Besonders relevant sind Medikamente, die auf Leberenzyme wirken.

Typische Wechselwirkungsfragen, die man in der Apotheke abklärt:

  • Zusammen mit anderen Asthma-Medikamenten (z. B. Inhalativa, Kortisonpräparate): In der Regel ist die Kombination üblich, aber Therapieanpassung kann erforderlich sein.
  • Mit Medikamenten für Allergien: oft ist eine Kombination möglich, aber die Gesamtsymptomkontrolle sollte bewertet werden.
  • Bei chronischen Erkrankungen und mehreren Medikamenten: Wechselwirkungen individuell prüfen lassen.

10) Sicherheit & mögliche Nebenwirkungen

Wie jedes Arzneimittel kann auch Singulair® Nebenwirkungen verursachen. Viele Menschen vertragen es gut. Dennoch sollten Sie auf Warnzeichen achten und bei Unsicherheiten frühzeitig Kontakt aufnehmen.

10.1 Häufig beobachtete Nebenwirkungen (Beispiele)

  • Kopfschmerzen
  • Magen-Darm-Beschwerden (z. B. Bauchschmerzen, Übelkeit)
  • Müdigkeit oder Unwohlsein

10.2 Neurologische/psychiatrische Wirkungen – besondere Aufmerksamkeit

Für Montelukast wurde eine Reihe von neuropsychiatrischen Nebenwirkungen berichtet. Dazu können gehören (je nach Berichtsart/Einzelfall):

  • ungewöhnliche Träume
  • Schlafstörungen
  • Reizbarkeit
  • Agitiertheit (innere Unruhe)
  • Angst
  • depressive Verstimmung
  • Verhaltensänderungen
  • Halluzinationen oder Gedanken an Selbstverletzung (selten, aber ernst zu nehmen)

Wichtig: Wenn Sie oder Ihr Kind unter der Einnahme solche Symptome bemerken, brechen Sie die Einnahme nicht “blind” ab, sondern holen Sie zeitnah ärztlichen Rat ein. In der Regel wird das weitere Vorgehen individuell entschieden.

10.3 Allergische Reaktionen – Sofort handeln

Suchen Sie umgehend medizinische Hilfe, wenn Anzeichen einer allergischen Reaktion auftreten, z. B. Schwellungen, starke Hautreaktionen, Atembeschwerden oder Kreislaufprobleme.


11) Praktische Anwendungstipps für den Alltag

  • Behalten Sie die Routine bei: Setzen Sie sich eine feste Uhrzeit (oft abends), damit Sie die Einnahme nicht vergessen.
  • Tracken Sie Symptome: Notieren Sie bei Asthma/Rhinitis, wie häufig Beschwerden tagsüber bzw. nachts auftreten. Das hilft, die Wirksamkeit besser einzuschätzen.
  • Akutplan beachten: Verwenden Sie für akute Atemnot immer das dafür vorgesehene Notfallmedikament nach Ihrem Plan.
  • Regelmäßige Verlaufskontrolle: Lassen Sie die Therapie im Verlauf überprüfen, insbesondere bei Kindern/Jugendlichen.
  • Nicht “bei Bedarf”: Montelukast wird üblicherweise als dauerhafte Therapie eingesetzt, nicht als Einmalgabe bei akutem Auftreten.

12) Wann sollte man vorsichtig sein oder Rücksprache halten?

Sprechen Sie vor Beginn bzw. bei Änderungen der Therapie mit Ihrer ärztlichen bzw. pharmazeutischen Ansprechstelle, insbesondere wenn:

  • Sie oder Ihr Kind neuropsychiatrische Symptome in der Vergangenheit hatten
  • es Hinweise auf Depression, Angststörungen oder Schlafstörungen gibt
  • bei Asthma häufige Verschlechterungen auftreten oder Notfallmedikamente häufiger nötig sind
  • Sie viele weitere Medikamente einnehmen (Polypharmazie)
  • Leber- oder andere relevante Erkrankungen bestehen

13) Alternative Optionen (je nach Erkrankung und Therapieziel)

Je nach Diagnose und Schweregrad gibt es unterschiedliche Therapieansätze. Häufige Alternativen bzw. ergänzende Optionen sind:

13.1 Bei allergischer Rhinitis

  • Antihistaminika (Tabletten oder Nasensprays; nicht sedierende Wirkstoffe sind oft beliebt)
  • Intranasale Kortikosteroide (Nasensprays) – gelten bei vielen Patientinnen als sehr wirksam
  • Allergenvermeidung und ggf. Hyposensibilisierung (spezifische Immuntherapie)

13.2 Bei Asthma

  • Inhalative Kortikosteroide (ICS) als Grundlage bei vielen Therapiekonzepten
  • Langwirksame Beta-2-Agonisten (LABA) in Kombinationspräparaten je nach Bedarf
  • Akutmedikation bei Anfällen (z. B. schnell wirksame Bronchodilatatoren)
  • Bei bestimmten Formen: zusätzliche Optionen (z. B. Biologika), wenn eine entsprechende Indikation vorliegt

Welche Alternative “am besten” ist, hängt stark von Ihren Symptomen, der Häufigkeit von Schüben, der Lungenfunktion und Ihren Vorerkrankungen ab.


14) Singulair in Deutschland: Markt- und Rechtskontext (allgemein)

In Deutschland sind Arzneimittel in der Regel an Zulassung, Kennzeichnung und Apothekenpflicht gekoppelt. Für Montelukast gelten je nach Darreichungsform sowie Altersgruppe zugelassene Hinweise zur Anwendung. Zusätzlich können Risikoinformationen und aktualisierte Anwenderhinweise im Verlauf berücksichtigt werden, etwa durch behördliche Sicherheitskommunikationen.

Besonders wichtig sind in der Praxis die Hinweise zu möglichen neuropsychiatrischen Nebenwirkungen. Die Entscheidung für oder gegen eine Therapie sollte diese Informationen einbeziehen.


15) Aktuelle behördliche Empfehlungen & Sicherheitsaspekte

In den letzten Jahren wurden Sicherheitsinformationen zu Montelukast zunehmend betont, insbesondere hinsichtlich neuropsychiatrischer Beschwerden. In der Versorgungspraxis wird daher häufig:

  • vor allem bei Rhinitis-Anwendungen besonders sorgfältig abgewogen, ob Montelukast für den individuellen Fall geeignet ist
  • auf die Aufklärung zu Symptomen wie Schlafstörungen, Unruhe oder Stimmungsschwankungen geachtet
  • eine zeitnahe ärztliche Rücksprache empfohlen, wenn solche Symptome auftreten

Diese Hinweise ersetzen keine individuelle ärztliche Beratung, helfen aber Patientinnen und Patienten, wachsam zu bleiben.


16) Lieferung, Verfügbarkeit und Kauf in einer Online-Apotheke (Deutschland)

Singulair® bzw. Montelukast-Präparate können in Deutschland über Online-Apotheken verfügbar sein – abhängig von Lieferketten, Packungsgrößen und der jeweils angebotenen Darreichungsform (z. B. Tabletten oder Kautabletten).

  • Verfügbarkeit: kann schwanken; bei Nichtverfügbarkeit sind teils Alternativen oder Rückmeldung per Support möglich.
  • Versand: erfolgt in der Regel sicher verpackt, sodass die Kühl-/Schutzanforderungen (falls relevant) eingehalten werden.
  • Beratung: Ihre Fragen zu Dosierung, Einnahmezeit und Kombinierbarkeit können vor dem Versand geklärt werden.

Achten Sie bei der Bestellung darauf, dass Stärke und Darreichungsform zu Alter und Indikation passen.


17) FAQ – Häufige Fragen zu Singulair (Montelukast)

Wie lange muss ich Singulair einnehmen?

Das hängt von der Ursache Ihrer Beschwerden und Ihrer Asthma-/Rhinitis-Kontrolle ab. Montelukast wird häufig als dauerhafte Therapie eingesetzt. Ob und wann eine Anpassung möglich ist, wird im Verlauf entschieden.

Kann ich Singulair bei Bedarf einnehmen?

In der Regel ist Montelukast nicht für die “Bedarfsmedikation” gedacht. Es wirkt vor allem über die regelmäßige Blockade des Leukotrien-Wegs. Für akute Atemnot nutzen Sie Ihr Akutmedikament nach Plan.

Was mache ich, wenn ich eine Dosis vergesse?

Nehmen Sie keine doppelte Dosis. Klären Sie das konkrete Vorgehen am besten mit Ihrer Apotheke, vor allem wenn es bald wieder zur nächsten Einnahme kommt.

Wie schnell merke ich eine Wirkung?

Bei einigen Personen zeigt sich eine Verbesserung innerhalb der ersten Tage, die volle Wirkung kann jedoch mehrere Tage bis Wochen benötigen. Wichtig ist die regelmäßige Einnahme.

Ist Montelukast auch für Kinder geeignet?

Montelukast-Präparate sind je nach zugelassener Form und Altersgruppe verfügbar. Die konkrete Dosierung muss zum Alter passen. Zusätzlich sollten neuropsychiatrische Symptome bei Kindern besonders aufmerksam beobachtet werden.

Darf ich Singulair zusammen mit Nasensprays oder Inhalatoren nehmen?

Oft ist eine Kombination möglich, insbesondere bei Asthma und Rhinitis. Ob und in welcher Reihenfolge/Wie dosiert, hängt jedoch von Ihrer Gesamttherapie ab. Fragen Sie bei Unsicherheit in Ihrer Apotheke nach.

Gibt es Lebensmittel- oder Ernährungs-Einschränkungen?

Üblicherweise ist Montelukast unabhängig von Mahlzeiten einnehmbar. Eine spezielle Diät ist nicht erforderlich.

Kann Alkohol die Wirkung beeinflussen?

Eine direkte klassische Wechselwirkung ist nicht im Vordergrund beschrieben. Dennoch kann Alkohol Asthmasymptome und Schlaf beeinflussen. Sprechen Sie bei regelmäßigem Konsum oder bei Verschlechterung Ihrer Beschwerden mit Ihrer behandelnden Stelle.

Welche Nebenwirkungen sind besonders wichtig?

Neben allgemeinen Beschwerden (z. B. Kopfschmerzen, Magen-Darm) sind vor allem neuropsychiatrische Symptome zu beachten: Schlafstörungen, Unruhe, Stimmungsschwankungen oder Angst. Bei Auftreten sollte zeitnah ärztlicher Rat eingeholt werden.

Wann sollte ich sofort Hilfe holen?

Bei Zeichen einer allergischen Reaktion (z. B. Schwellung, Atemprobleme, starke Hautreaktion) oder bei schweren akuten Asthma-Beschwerden suchen Sie sofort medizinische Hilfe.


18) Kurzzusammenfassung

  • Singulair® (Montelukast) blockiert Leukotriene und unterstützt die präventive Kontrolle von Asthma und Rhinitis.
  • Meist einmal täglich, häufig abends – abhängig von Ihrem Therapieplan.
  • Nicht als Akuttherapie bei Atemnot gedacht.
  • Besonders aufmerksam sein bei neuropsychiatrischen Symptomen; bei Auftreten zeitnah Rücksprache halten.
  • Einnahme meist unabhängig von Mahlzeiten; Alkohol kann Symptome beeinflussen.

Hinweis: Diese Informationen sind allgemein und ersetzen keine individuelle medizinische Beratung. Wenn Sie Fragen zu Ihrer persönlichen Situation haben, wenden Sie sich an Ihre Apotheke oder ärztliche Praxis.

Zusätzliche Informationen

Dosierung: No selection

4mg, 5mg, 10mg

Packung: No selection

10 pill, 30 pill, 60 pill, 90 pill, 120 pill, 180 pill, 360 pill