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Imdur (Isosorbide)

€28.41

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Imdur enthält den Wirkstoff Isosorbid und wird zur Behandlung von Durchblutungsstörungen am Herzen eingesetzt, z. B. bei Angina pectoris (Brustschmerz). Das Arzneimittel erweitert die Blutgefäße und verbessert so die Sauerstoffversorgung des Herzmuskels. Die Wirkung hält meist länger an, da der Wirkstoff schrittweise freigesetzt wird. Bitte nehmen Sie Imdur genau nach Anweisung ein und informieren Sie Ihren Arzt bei Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen oder Schwindel.

Imdur (Isosorbiddinitrat/Isosorbide) – Patienteninformation für Deutschland

Imdur ist ein Arzneimittel mit dem Wirkstoff Isosorbid (häufig als Isosorbide Mononitrat bzw. Isosorbid-basierte Zubereitung formuliert). Es gehört zur Gruppe der Nitrate. Imdur wird eingesetzt, um Angina pectoris-Beschwerden (Brustenge) vorzubeugen und die Belastbarkeit zu verbessern. Die Wirkung beruht vor allem auf einer Erweiterung der Blutgefäße und der Entlastung des Herzens.

Diese Information hilft Ihnen, das Arzneimittel besser zu verstehen: Wie es wirkt, wie es im Körper aufgenommen und verstoffwechselt wird, wie es typischerweise eingenommen wird, welche Wechselwirkungen relevant sind und worauf Sie im Alltag achten sollten.


Wichtige Hinweise vorab

  • Nitrate können zu starkem Blutdruckabfall führen. Stehen Sie langsam auf.
  • Bei gleichzeitiger Einnahme von PDE-5-Hemmern (z. B. Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil) ist die Kombination gefährlich und nicht zulässig.
  • Wenn Sie neue oder deutlich stärkere Brustschmerzen bekommen, ist dies ein Notfallzeichen. Nehmen Sie dann umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch.

Basis-Produktinformationen

Eigenschaft Beschreibung
Arzneimittel Imdur
Wirkstoff Isosorbid (nitrathaltige Zubereitung; genaue Formulierung abhängig vom Präparat)
Therapiebereich Herz/Kreislauf: Angina pectoris (vorbeugend)
Wirkstoffgruppe Nitrate / antianginöse Mittel
Darreichungsform Üblicherweise retardiert (lang wirksam) – genaue Stärke und Form siehe Packungsbeilage
Wirkeintritt Je nach Darreichungsform: meist innerhalb von Stunden; regelmäßige Anwendung entscheidend
Ziel der Therapie Vorbeugung von Angina pectoris, Reduktion von Anfallsfrequenz und -stärke

Wie wirkt Imdur? (Wirkmechanismus)

Isosorbidnitrate geben im Körper Stickstoffmonoxid (NO) bzw. NO-ähnliche Wirkstoffe frei. Das führt dazu, dass sich die Blutgefäße erweitern (Vasodilatation). Dadurch sinkt:

  • die Herzbelastung (weniger „Nachlast“/Widerstand, gegen den das Herz pumpen muss),
  • der Füllungsdruck und damit das „Vorlast“-Belastungsniveau,
  • der Sauerstoffbedarf des Herzens.

Gleichzeitig kann durch die Gefäßerweiterung die Durchblutung des Herzmuskels verbessert werden. Das Ergebnis: weniger oder schwächere Angina-pectoris-Anfälle, besonders in der Phase regelmäßiger Anwendung.

Wichtig: Nitrate sind vor allem für die vorbeugende (prophylaktische) Behandlung gedacht. Akute Anfälle werden üblicherweise mit schnell wirksamen Mitteln behandelt, falls Sie dafür ein weiteres Arzneimittel haben.


Pharmakokinetik: Was passiert im Körper?

Pharmakokinetik beschreibt, wie ein Wirkstoff aufgenommen, verteilt, abgebaut und ausgeschieden wird. Bei nitrathaltigen Präparaten wie Isosorbid sind folgende Aspekte typisch:

  • Resorption (Aufnahme): Isosorbid wird nach oraler Einnahme aus dem Magen-Darm-Trakt aufgenommen. Bei retardierten Formen erfolgt die Freisetzung zeitverzögert und sorgt so für eine länger anhaltende Wirkung.
  • Verteilung: Der Wirkstoff verteilt sich im Körper und entfaltet seine Gefäßerweiterung an den Zielstrukturen.
  • Biotransformation: Metabolismus findet im Körper statt. Dabei entstehen verschiedene Folgeprodukte, die ebenfalls eine Rolle spielen können.
  • Ausscheidung: Die Ausscheidung erfolgt vor allem über die Nieren.
  • Wirkdauer: Bei retardierten Präparaten ist die Wirkstofffreisetzung über viele Stunden angelegt.

Je nach individueller Situation (z. B. Nierenfunktion, Begleitmedikation) kann die Konzentration im Blut variieren. Daher sollte die Dosis stets an die persönliche Verträglichkeit und Wirksamkeit angepasst werden.


Typische Anwendung & Timing

Imdur wird in der Regel regelmäßig eingenommen, um gleichmäßige Wirkspiegel zu erreichen und Angina-pectoris-Beschwerden vorzubeugen.

Wie häufig?

Häufig werden retardierte Präparate 1–2-mal täglich eingenommen (je nach Dosierung und ärztlichem Schema, siehe Packungsbeilage). Bei Langzeitpräparaten ist das Ziel ein stabiler Wirkspiegel.

Wichtig: Nitrattoleranz vermeiden

Unter Nitraten kann sich mit der Zeit eine Toleranz entwickeln, sodass die Wirkung nachlassen kann. Deshalb wird in der Praxis häufig darauf geachtet, nitratarme Intervalle („nitrate-free time“) einzuplanen. Das genaue Vorgehen hängt vom individuellen Behandlungsplan und der Darreichungsform ab.

Praktisches Timing im Alltag

  • Wählen Sie eine feste Einnahmezeit (z. B. morgens/abends) und nutzen Sie Erinnerungshilfen.
  • Wenn Sie zu bestimmten Tageszeiten häufiger Belastung haben, wird die Einnahme oft daran ausgerichtet.
  • Ändern Sie das Einnahmeschema nicht eigenständig. Sprechen Sie Anpassungen immer mit medizinischem Fachpersonal ab.

Indikationen: Wofür wird Imdur eingesetzt?

Imdur wird vor allem bei koronarer Herzkrankheit eingesetzt, um:

  • Angina pectoris-Beschwerden vorzubeugen,
  • die Frequenz und Schwere von Anfällen zu senken,
  • die Belastbarkeit im Alltag zu verbessern.

Je nach Land, Präparat und Leitlinien kann der Einsatz variieren. Entscheidend sind Diagnose, Schweregrad und individuelle Risikofaktoren.


Dosis & Einnahme: Was ist typisch?

Die genaue Dosierung hängt von Ihrer Situation, der Retardform, der Verträglichkeit und der Begleittherapie ab. Orientieren Sie sich in jedem Fall an der Packungsbeilage und dem vorgegebenen Einnahmeschema.

Grundprinzipien

  • Retardtabletten sollten in der Regel nicht zerteilt oder zermalmt werden, sofern die Packungsbeilage nichts anderes sagt.
  • Nehmen Sie die Tabletten mit ausreichend Wasser ein.
  • Überschreiten Sie nicht die empfohlene Tagesdosis.

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben

  • Nehmen Sie die vergessene Dosis ein, falls es zeitlich noch gut passt.
  • Wenn es bald zur nächsten Einnahme kommt, lassen Sie die vergessene Dosis meistens aus und setzen Sie das Schema fort.
  • Verdoppeln Sie nicht die Dosis.

Bei Unsicherheit fragen Sie in der Apotheke nach oder informieren Sie medizinisches Fachpersonal.


Kann man Imdur mit oder ohne Essen nehmen?

Generell gilt: Nitrate können häufig unabhängig von Mahlzeiten eingenommen werden. Dennoch kann die Verträglichkeit von Person zu Person variieren.

  • Wenn Sie zu Übelkeit oder Schwindel neigen, kann die Einnahme nach einer kleinen Mahlzeit subjektiv angenehmer sein.
  • Nehmen Sie Retardpräparate möglichst gleichmäßig ein, damit der Wirkspiegel stabil bleibt.

Halten Sie sich am besten an die Angaben der Packungsbeilage Ihres konkreten Imdur-Präparats.


Alkohol: Welche Risiken bestehen?

Alkohol kann die Wirkung auf den Kreislauf verstärken und damit das Risiko für:

  • Schwindel
  • Blutdruckabfall
  • Benommenheit

erhöhen. Deshalb wird empfohlen, Alkohol nur in Maßen zu trinken – oder im Zweifel ganz zu verzichten, insbesondere in den ersten Tagen nach Therapiebeginn oder bei Dosisanpassung.


Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Besonders wichtig ist Folgendes, da Nitrate stark auf den Blutdruck und das Gefäßsystem wirken:

Streng kontraindiziert: PDE-5-Hemmer

  • Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil (PDE-5-Hemmer) können in Kombination mit Nitraten zu einem lebensgefährlichen Blutdruckabfall führen.
  • Wenn Sie solche Mittel anwenden, informieren Sie unbedingt medizinisches Fachpersonal vor der Anwendung von Imdur.

Weitere relevante Wechselwirkungen

  • Andere Blutdrucksenker (z. B. ACE-Hemmer, AT1-Blocker, Betablocker, Diuretika): Die blutdrucksenkende Wirkung kann sich addieren.
  • Riociguat (bei bestimmten Lungenhochdruckformen): Kombination kann gefährlich sein.
  • Andere Nitrate oder ähnliche Gefäßmittel: Risiko für verstärkte Nebenwirkungen und Blutdruckabfall.
  • Substanzen, die den Blutdruck senken (z. B. bestimmte Schmerzmittel können Auswirkungen haben, ebenso manche Mittel gegen Prostata-/Schlafstörungen): Sprechen Sie die Kombination im Zweifel gezielt ab.

Was Sie selbst tun können

  • Führen Sie eine aktuelle Medikamentenliste (inkl. Nahrungsergänzungsmittel und frei verkäuflicher Mittel).
  • Fragen Sie in der Apotheke nach, bevor Sie neue Medikamente dazunehmen.
  • Achten Sie auf Warnzeichen wie starken Schwindel, Ohnmacht oder ungewöhnlich niedrigen Blutdruck.

Sicherheitsprofil: Häufige und ernsthafte Nebenwirkungen

Wie bei allen Wirkstoffen können Nebenwirkungen auftreten. Viele Beschwerden sind am Anfang oder bei Dosisanpassung stärker und lassen häufig im Verlauf nach. Dennoch sollten Sie Warnzeichen ernst nehmen.

Häufig/typisch (können vorkommen)

  • Kopfschmerzen (sehr häufig bei Nitraten)
  • Schwindel oder Benommenheit
  • Blutdruckabfall
  • Erröten/Flush (Wärmegefühl, Gesichtsrötung)
  • Übelkeit

Gelegentlich/ernster (bitte ärztlich abklären)

  • Ohnmacht oder starke Kreislaufbeschwerden
  • ungewöhnlich starke Kopfschmerzen oder Sehstörungen
  • lang anhaltende oder schwere Blutdruckabfälle

Warnzeichen: Sofort handeln

Suchen Sie umgehend medizinische Hilfe, wenn Sie eines der folgenden Symptome erleben:

  • Bewusstlosigkeit oder schwere Kollapsneigung
  • Starke Brustschmerzen, die neu auftreten oder sich deutlich verschlimmern
  • Zeichen einer schweren allergischen Reaktion (z. B. Schwellungen im Gesicht/Hals, Atemnot)

Praktische Anwendungstipps (für den Alltag)

  • Langsam aufstehen: Besonders morgens oder nach längeren Sitzen/liegen können Schwindel und Blutdruckabfall auftreten.
  • Blutdruck & Puls beobachten: Besonders in der Anfangsphase oder bei Dosisänderungen.
  • Kopfschmerzen ernst nehmen: Häufig sind sie anfangs häufig. Wenn sie stark sind, sprechen Sie über Alternativen oder Dosisanpassung.
  • Regelmäßigkeit: Die vorbeugende Wirkung hängt stark davon ab, dass das Schema eingehalten wird.
  • Kein eigenmächtiges „Aufstocken“: Bei Durchbruchbeschwerden sollten Sie das vorgegebene Notfall-/Zusatzschema einhalten (falls vorhanden) und medizinischen Rat einholen.

Alternative Optionen (andere Wirkprinzipien)

Je nach Ursache der Beschwerden und Ihren Vorerkrankungen kommen verschiedene Therapiebausteine in Frage. Häufige Alternativen oder Ergänzungen (je nach individueller Situation) sind:

  • Betablocker: senken Herzfrequenz und reduzieren den Sauerstoffbedarf.
  • Calciumantagonisten (z. B. bestimmte Substanzklassen): können bei Angina pectoris helfen, insbesondere bei Vasospasmus.
  • Andere Nitrate (kurz- oder langwirksam), je nach Bedarf und Verträglichkeit.
  • Ranolazin (je nach Land/Indikation): wird in ausgewählten Fällen eingesetzt.
  • Rehabilitative und lifestylebezogene Maßnahmen: Bewegungstherapie, Rauchstopp, Kontrolle von Risikofaktoren.

Welche Alternative sinnvoll ist, hängt u. a. davon ab, ob es sich um stabile Angina, instabile Verläufe oder vasospastische Beschwerden handelt, und welche weiteren Medikamente Sie nehmen.


Imdur in Deutschland: Markt- und Rechtskontext

In Deutschland unterliegen Arzneimittel strengen gesetzlichen Vorgaben. Die Abgabe und Anwendung erfolgen im Rahmen der geltenden Regelungen und abhängig vom konkreten Status des jeweiligen Präparats. Für Patientinnen und Patienten sind insbesondere folgende Aspekte relevant:

  • Packungsbeilage und Fachinformation sind verbindliche Quellen für Dosierung, Kontraindikationen und Vorsichtsmaßnahmen.
  • Pharmazeutische Qualität und zugelassene Anwendungsgebiete (Indikationen) sind geregelt.
  • Apothekenberatung spielt eine wichtige Rolle bei der Prüfung von Wechselwirkungen und Risiken.

Eine Änderung von Empfehlungen kann durch neue Daten in Leitlinien oder Sicherheitsinformationen entstehen. Nutzen Sie daher möglichst stets aktuelle Informationen aus offiziellen Quellen.


Aktuelle Empfehlungen & Sicherheitsaspekte (Stand der gängigen Praxis)

In den letzten Jahren standen bei Nitraten vor allem diese Punkte im Fokus:

  • Vermeidung gefährlicher Kombinationen, insbesondere mit PDE-5-Hemmern.
  • Kontrolle von Blutdruck und Verträglichkeit, besonders bei älteren Menschen und bei gleichzeitiger Blutdrucktherapie.
  • Nitrattoleranz: sorgfältige Planung der Einnahmeintervalle, um Wirksamkeitsverlust zu reduzieren.
  • Patientenaufklärung über Warnzeichen (z. B. Ohnmacht, starke Brustschmerzen).

Bitte beachten Sie: Konkrete Inhalte können je nach Präparat, Dosierung und individueller Situation abweichen. Für das persönliche Vorgehen ist die Packungsbeilage und die Beratung in der Apotheke besonders wichtig.


Lieferung & Verfügbarkeit in Deutschland

Imdur ist in Deutschland typischerweise über Apotheken verfügbar. Die Verfügbarkeit kann je nach Stärke, Darreichungsform und aktueller Marktsituation variieren. Online kann die Lieferfähigkeit tagesaktuell geprüft werden.

So läuft die Bestellung in der Praxis oft ab

  • Auswahl des gewünschten Präparats (Stärke/Packungsgröße genau prüfen)
  • Prüfung der Lieferbarkeit und Lieferzeit
  • Versand in geschützten Verpackungen (gemäß pharmazeutischen Versandvorgaben)

Bewahren Sie Arzneimittel stets temperatur- und lichtgeschützt sowie außer Reichweite von Kindern auf. Die exakte Lagerung entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage.


FAQ: Häufige Fragen zu Imdur

1) Wofür wird Imdur genau verwendet?

Imdur wird vor allem zur vorbeugenden Behandlung von Angina pectoris eingesetzt. Ziel ist, die Häufigkeit und Stärke von Brustenge-Beschwerden zu reduzieren und die Belastbarkeit zu verbessern.

2) Wie schnell wirkt Imdur?

Das hängt von der Darreichungsform ab. Retardtabletten wirken meist über einen längeren Zeitraum. Bei regelmäßiger Einnahme ist der wichtigste Nutzen die gleichmäßige Vorbeugung. Für den schnellen Beschwerdefall gelten ggf. separate, schnell wirksame Optionen (je nach Ihrem individuellen Plan).

3) Kann ich Imdur mit Essen nehmen?

In vielen Fällen ist die Einnahme unabhängig von Mahlzeiten möglich. Wenn Ihnen übel ist oder Ihnen schwindelig wird, kann die Einnahme nach einer kleinen Mahlzeit verträglicher sein. Halten Sie sich an die Angaben Ihrer Packungsbeilage.

4) Dürfen Menschen mit niedrigem Blutdruck Imdur einnehmen?

Bei niedrigem Blutdruck besteht ein erhöhtes Risiko für Schwindel oder Kreislaufprobleme. Solche Situationen sollten vor Beginn (und bei Dosisänderung) ärztlich sorgfältig bewertet werden. Achten Sie besonders auf langsames Aufstehen und überwachen Sie den Blutdruck.

5) Warum bekomme ich Kopfschmerzen?

Kopfschmerzen sind eine häufige Nebenwirkung von Nitraten, weil sich Blutgefäße erweitern. Wenn die Beschwerden stark sind oder anhalten, sprechen Sie mit medizinischem Fachpersonal über Anpassungsmöglichkeiten.

6) Darf ich Imdur zusammen mit Sildenafil/Tadalafil einnehmen?

Nein. Die Kombination von Nitraten mit PDE-5-Hemmern kann zu einem gefährlichen Blutdruckabfall führen. Informieren Sie unbedingt vor der Einnahme solcher Mittel über Ihre Nitrattherapie.

7) Kann ich Alkohol trinken?

Alkohol kann Kreislaufbeschwerden verstärken. Wenn Sie Alkohol trinken, dann nur in Maßen und achten Sie auf Symptome wie Schwindel oder Benommenheit. In den ersten Tagen nach Therapiebeginn oder bei Dosisänderungen ist besonders Vorsicht geboten.

8) Was mache ich, wenn ich eine Dosis vergessen habe?

Nehmen Sie sie meist ein, wenn es noch zeitlich sinnvoll ist. Andernfalls lassen Sie die vergessene Dosis aus und setzen das gewohnte Schema fort. Verdoppeln Sie nicht.

9) Wie erkenne ich eine zu starke Wirkung?

Warnzeichen können sein: starker Schwindel, Schwäche, Übelkeit, kalter Schweiß, besonders ausgeprägter Blutdruckabfall oder Ohnmacht. Bei schweren Symptomen sollten Sie sofort medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.

10) Gibt es Alternativen, wenn Imdur nicht gut vertragen wird?

Ja. Je nach Ursache Ihrer Beschwerden und Ihrer Begleittherapie können andere Wirkstoffe oder Präparate infrage kommen (z. B. Betablocker, Calciumantagonisten oder andere antianginöse Strategien). Besprechen Sie mögliche Optionen individuell.


Zusammenfassung

Imdur (Isosorbid) ist ein nitrathaltiges Arzneimittel zur vorbeugenden Behandlung von Angina pectoris. Es erweitert die Blutgefäße und entlastet das Herz, wodurch der Sauerstoffbedarf sinkt und Beschwerden seltener auftreten. Für den Behandlungserfolg sind regelmäßige Einnahme und das Beachten von Vorsichtsmaßnahmen besonders wichtig. Achten Sie auf Warnzeichen wie starken Schwindel oder neue/stärkere Brustschmerzen und vermeiden Sie gefährliche Kombinationen – insbesondere mit PDE-5-Hemmern.

Für weitergehende Details zu Ihrer individuellen Situation lesen Sie bitte die Packungsbeilage Ihres konkreten Präparats oder lassen Sie sich in Ihrer Apotheke beraten.

Zusätzliche Informationen

Dosierung: No selection

20mg, 30mg, 40mg, 60mg

Packung: No selection

30 pill, 60 pill, 90 pill, 120 pill, 180 pill, 240 pill, 360 pill