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Elimite (Permethrin)

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Elimite enthält Permethrin zur Behandlung von Krätze (Skabies). Es wird als dünner Film auf die gesamte Haut aufgetragen und anschließend nach einer bestimmten Einwirkzeit wieder abgewaschen. Permethrin tötet die Krätzmilben und hilft, den Juckreiz zu lindern. Bitte genau die Gebrauchsanweisung beachten und bei Kontaktpersonen mitbehandeln, um eine Wiederansteckung zu verhindern. Wenn Beschwerden anhalten oder sich verschlimmern, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.
Elimite (Permethrin) – Informationen für Patientinnen und Patienten

Elimite® (Permethrin) – Hauttherapie bei Krätze & Kopfläusen

Elimite® enthält den Wirkstoff Permethrin aus der Gruppe der Pyrethroide. Es wird zur Behandlung bestimmter durch Parasiten verursachter Hauterkrankungen eingesetzt, insbesondere Krätze (Skabies). In vielen Ländern wird Permethrin außerdem gegen Kopfläuse verwendet; die konkrete Anwendung hängt vom jeweiligen Präparat und den zugelassenen Indikationen ab.

Diese Seite dient der Orientierung. Bitte beachten Sie die Angaben in der Packungsbeilage und die Empfehlungen Ihres Gesundheitswesens. Bei Fragen zur Anwendung oder zu Nebenwirkungen wenden Sie sich bitte an Apotheke oder Arztpraxis.

Kurzinformationen (Basisdaten)

Eigenschaft Info
Wirkstoff Permethrin
Darreichungsform Hautcreme / je nach Produktvariante
ATC/Gruppe Antiparasitikum (Insektizid)
Typische Anwendung Auf die Haut auftragen, Einwirkzeit beachten, ggf. Wiederholung
Hauptindikationen Krätze (Skabies); je nach Zulassung/Präparat ggf. auch Läuse

Wie wirkt Elimite (Permethrin)? – Wirkmechanismus

Permethrin wirkt gegen Parasiten, indem es deren Nervenzellen stört. Es verändert die Funktion spannungsabhängiger Natriumkanäle in den Nervenzellen der Parasiten. Dadurch kommt es zu einer Übererregung, Bewegungsstörungen und letztlich zum Absterben der Schädlinge.

Da Permethrin vor allem eine kontaktabhängige Wirkung entfaltet, ist die korrekte Auftragsmenge und Flächenabdeckung entscheidend. Außerdem gilt: In vielen Situationen muss die Behandlung wiederholt werden, um neu geschlüpfte Parasiten zu erfassen.

Pharmakokinetik (Aufnahme & Verteilung im Körper)

Bei bestimmungsgemäßer Anwendung wird Permethrin über die Haut nur in geringem Ausmaß aufgenommen. Der überwiegende Anteil bleibt lokal in der Haut bzw. wird anschließend abgebaut und über den Körper ausgeschieden.

  • Resorption: sehr begrenzt; entscheidend für die Sicherheitsbewertung bei topischer Anwendung.
  • Metabolismus: Permethrin wird im Körper überwiegend zu Metaboliten umgewandelt.
  • Elimination: Ausscheidung vor allem über den Urin (je nach Stoffwechselstatus und Individuum).

Wichtig: Die tatsächliche systemische Aufnahme kann durch Faktoren wie großflächige Anwendung, intakte vs. verletzte Haut und Einwirkzeit beeinflusst werden.

Typische Anwendungsgebiete (Indikationen) in der Praxis

1) Krätze (Skabies)

Elimite wird häufig zur Behandlung der Krätze eingesetzt. Krätze wird durch die Krätzmilbe (Sarcoptes scabiei) verursacht. Charakteristisch sind stark juckende Hautveränderungen, häufig nachts stärker, sowie befallene Hautareale wie Fingerzwischenräume, Handgelenke, Achseln, Genitalbereich oder Rumpf.

2) Läuse (je nach Präparat/Zulassung)

In Deutschland gibt es verschiedene Permethrin-haltige Präparate für unterschiedliche Indikationen (z. B. Kopf- oder Filzläuse). Ob ein bestimmtes Produkt wie Elimite auch für Läuse geeignet ist, hängt von der zugelassenen Indikation und der jeweiligen Darreichungsform ab. Bitte prüfen Sie hierzu die Packungsbeilage des konkreten Produkts.

Dosis & Anwendung – so läuft die Behandlung meist ab

Die genaue Dosierung und Einwirkdauer richtet sich nach der Packungsbeilage und dem individuellen Befall. Unten finden Sie einen patientenfreundlichen Leitfaden für die typische Praxis bei Krätze. Für andere Indikationen gelten ggf. abweichende Anleitungen.

Krätze: häufiges Behandlungsschema

  • Auftragen: Die Creme wird dünn bis gleichmäßig auf die betroffenen Körperstellen und je nach Anleitung auch auf weitere Bereiche verteilt. Besonders wichtig sind Hautfalten und Stellen wie Fingerzwischenräume.
  • Einwirkzeit: Häufig wird eine Einwirkdauer über mehrere Stunden (z. B. über Nacht) empfohlen. Nehmen Sie die genaue Zeit aus der Packungsbeilage.
  • Wiederholung: Oft ist eine zweite Anwendung nach etwa 7 Tagen vorgesehen, um Milben zu erfassen, die aus Eiern schlüpfen können.

Worauf Sie achten sollten, damit es zuverlässig wirkt

  • Ganzheitliche Behandlung: Bei Krätze sollten auch enge Kontaktpersonen nach ärztlicher bzw. anleitender Empfehlung behandelt werden, da sonst eine gegenseitige Ansteckung möglich ist.
  • Hygienemaßnahmen: Bettwäsche, Handtücher und Kleidung (je nach Textilart und Anleitung) sollten sorgfältig behandelt werden, um Milben zu entfernen.
  • Hautzustand: Bei stark entzündeter oder aufgekratzter Haut kann die Verträglichkeit variieren. Halten Sie dennoch die empfohlene Vorgehensweise ein, sofern nicht anders verordnet.

Zeitplan & praktische Durchführung

Permethrin wird typischerweise als topische Anwendung über die Haut verwendet. Damit die Behandlung planbar ist, finden Sie hier einen beispielhaften Zeitplan (ohne Anspruch auf Vollständigkeit).

  • Tag 0 (Abend): Körper vorbereiten, Creme auftragen, Einwirkzeit starten.
  • Tag 1 (Morgen): Creme wie in der Anleitung angegeben abwaschen, Kleidung/Bettwäsche wechseln.
  • Tag 7 (Abend): Wiederholung der Behandlung, um nachgeschlüpfte Parasiten zu erfassen.
  • Tag 8 (Morgen): Erneut abwaschen, Hygienemaßnahmen fortsetzen.

Hinweis: Juckreiz kann nach erfolgreicher Behandlung noch einige Tage bis Wochen anhalten. Das bedeutet nicht automatisch, dass die Therapie fehlgeschlagen ist. Entscheidend ist, dass die Behandlung wie vorgesehen durchgeführt wurde.

Wie ist Elimite anzuwenden? – Schritt-für-Schritt

Die folgenden Schritte sind allgemein gehalten. Bitte richten Sie sich immer nach der Packungsbeilage Ihres konkreten Produkts.

  1. Vorbereitung: Haut möglichst sauber und trocken. Vor dem Auftragen Hände waschen.
  2. Auftragen: Creme gleichmäßig auf die empfohlenen Körperbereiche verteilen. Achten Sie auf Stellen, die leicht vergessen werden: z. B. Handgelenke, Fingerzwischenräume, Hautfalten, ggf. auch Genitalbereich (je nach Anleitung).
  3. Einwirkzeit: Lassen Sie die Creme so lange einwirken, wie es in der Packungsbeilage steht. Häufig wird eine Anwendung über längere Zeit (z. B. über Nacht) empfohlen.
  4. Abwaschen: Nach Ablauf der Einwirkzeit gründlich mit Wasser abwaschen. Handtücher ggf. sofort wechseln.
  5. Wäsche & Umfeld: Textilien, die mit der Haut in Kontakt kamen, gemäß Anleitung waschen oder behandeln. Kontaktpersonen nach Empfehlung mitbehandeln.
  6. Wiederholung: Bei Krätze häufig nach etwa 7 Tagen ein zweites Mal anwenden.

Lebensmittel & Nahrungsaufnahme: Gibt es Wechselwirkungen?

Da Elimite lokal auf der Haut angewendet wird und nicht in erster Linie über den Magen-Darm-Trakt wirkt, sind direkte Nahrungsmittelwechselwirkungen in der Regel nicht zu erwarten. Die Behandlung betrifft überwiegend die Haut und nicht die Verdauung.

Dennoch kann es sinnvoll sein, während einer akuten Erkrankung auf eine gute Flüssigkeitszufuhr und allgemeine Hygiene zu achten. Praktisch wichtig sind vor allem Maßnahmen zur Vermeidung von Rückansteckung im Haushalt (Wäsche, Kontaktpersonen).

Alkohol & andere Arzneimittel – Wechselwirkungen

Alkohol

Für die topische Anwendung von Permethrin sind keine typischen, relevanten Alkohol-Wechselwirkungen bekannt. Da die systemische Aufnahme gering ist, ist das Risiko im Vergleich zu Tablettenpräparaten eher niedrig. Trotzdem gilt: Wenn Sie andere Medikamente einnehmen oder gesundheitliche Besonderheiten haben, lassen Sie sich in der Apotheke beraten.

Andere Arzneimittel

Bei topischer Anwendung sind systemische Wechselwirkungen üblicherweise weniger wahrscheinlich. Allerdings können weitere äußerliche Mittel (z. B. Cremes/Öle/Salben) die Verträglichkeit beeinflussen oder die Wirkung indirekt verändern, etwa durch Änderung der Hautbarriere.

  • Informieren Sie die Apotheke über alle äußerlichen Produkte, die Sie parallel auftragen.
  • Vermeiden Sie nach Möglichkeit das gleichzeitige Auftragen von anderen Hautmitteln im selben Bereich, sofern nicht in der Packungsbeilage oder durch medizinisches Fachpersonal empfohlen.
  • Bei Unsicherheit: Fragen Sie nach, ob Sie Hautpflegeprodukte zwischen den Anwendungen einsetzen sollten.

Sicherheitsprofil: Nebenwirkungen & wann Sie ärztliche Hilfe suchen sollten

Wie jedes Arzneimittel kann auch Elimite Nebenwirkungen verursachen. Viele Reaktionen sind lokal und mild, können aber unangenehm sein. Bei stark ausgeprägten Beschwerden sollten Sie medizinischen Rat einholen.

Mögliche Nebenwirkungen (häufig bis gelegentlich, lokal)

  • Reizung der Haut, Brennen oder Kribbeln
  • Rötung
  • Juckreiz (kann auch nach erfolgreicher Behandlung bestehen bleiben)
  • Trockene Haut oder Spannungsgefühl
  • Schmerzen oder Überempfindlichkeit an den behandelten Stellen

Seltene, aber wichtige Warnzeichen

Suchen Sie bitte umgehend medizinische Hilfe, wenn eines der folgenden Ereignisse auftritt:

  • Starke allergische Reaktion (z. B. Quaddeln, ausgeprägte Schwellung, Atemnot)
  • Sehr starke Hautreaktionen mit Blasenbildung, großflächigem Ausschlag oder starken Schmerzen
  • Zeichen einer Infektion im behandelten Bereich (z. B. zunehmende Rötung, starke Wärme, Eiter)

Besondere Hinweise zur Anwendung

Kinder, Säuglinge und ältere Menschen

Permethrin wird in der Praxis häufig auch bei Kindern eingesetzt. Dennoch können Alter und Hautzustand die genaue Vorgehensweise beeinflussen (z. B. welche Körperbereiche mitbehandelt werden, oder Anpassungen für empfindliche Areale). Bitte beachten Sie die Packungsbeilage und lassen Sie sich in der Apotheke beraten, insbesondere bei sehr jungen Kindern.

Schwangerschaft & Stillzeit

Für die topische Anwendung liegen Erfahrungen vor; dennoch sollten Sie vor der Anwendung bei Schwangerschaft oder Stillzeit die Packungsbeilage prüfen und bei Unsicherheit Rücksprache halten. Besonders in der Stillzeit ist es wichtig, den Kontakt des Babys mit behandelter Haut (z. B. Brustbereich) zu vermeiden, sofern anwendbar.

Kontakt mit Augen, Mund und Schleimhäuten

Vermeiden Sie den Kontakt mit Augen sowie Schleimhäuten. Falls es versehentlich in diese Bereiche gelangt, spülen Sie gründlich mit Wasser und holen Sie ggf. medizinischen Rat ein.

Praktische Tipps für eine erfolgreiche Behandlung

  • Behandeln Sie konsequent das richtige Areal: Gerade bei Krätze entscheidet die Flächenabdeckung.
  • Einwirkzeit einhalten: Zu kurz kann die Wirksamkeit vermindern.
  • Wiederholung nicht vergessen: Häufig ist eine zweite Anwendung nach einigen Tagen erforderlich.
  • Rückansteckung verhindern: Mitbehandlung von Kontaktpersonen und sorgfältige Wäsche/Umfeldhygiene.
  • Juckreiz managen: Nach der Behandlung kann Juckreiz bestehen bleiben. Sprechen Sie mit Apotheke/Arzt über geeignete Maßnahmen zur Linderung.
  • Hautpflege: Nach dem Abwaschen und vollständigen Abklingen der akuten Reizung sind milde Hautpflegeprodukte meist sinnvoll (nach Beratung).

Alternative Therapieoptionen

Je nach Indikation, Schweregrad, Alter, Vorerkrankungen und lokalen Leitlinien können Alternativen infrage kommen. In der Praxis werden häufig folgende Optionen erwogen:

Alternative Wirkstoffe (Beispiele, je nach Land/Indikation)

  • Ivermectin (häufig bei systemischer Therapieoption; nicht für jede Situation geeignet)
  • Andere Permethrin-Präparate oder Wirkstoffvarianten (je nach Zulassung für bestimmte Parasiten)
  • Therapien für Kontaktpersonen mit passenden Präparaten, abgestimmt auf die Indikation
  • Manuelle Maßnahmen (z. B. Wäsche-/Umfeldbehandlung, ggf. mechanische Entfernung bei Läusen)

Welche Alternative für Sie die beste ist, hängt stark von der konkreten Diagnose, dem Alter und dem Ausmaß des Befalls ab. Lassen Sie sich beraten, wenn Sie unsicher sind oder die erste Behandlung nicht zum gewünschten Ergebnis führt.

Elimite & Krätze: Warum Rückfall/“Therapieversagen” manchmal so aussieht

Bei Krätze kann der Juckreiz nach der erfolgreichen Abtötung der Milben fortbestehen. Das liegt häufig an einer fortdauernden Immunreaktion der Haut auf zurückgebliebene Milbenbestandteile. Zusätzlich kann es zu scheinbarem Wiederbefall kommen, wenn:

  • Kontaktpersonen nicht gleichzeitig behandelt wurden
  • die zweite Anwendung nicht durchgeführt wurde
  • Wäsche/Umfeldhygiene unzureichend war
  • die Creme nicht ausreichend verteilt wurde oder die Einwirkzeit nicht erreicht wurde

Markt- und Rechtskontext in Deutschland

Für Arzneimittel gelten in Deutschland strenge Vorgaben zu Zulassung, Kennzeichnung und Vertrieb. Die Verfügbarkeit im Onlinehandel hängt von der zugelassenen Produktvariante, dem pharmazeutischen Status (z. B. apothekenpflichtig) und den jeweiligen rechtlichen Bestimmungen ab. Bitte prüfen Sie bei der Bestellung die Produktdetails, Hinweise zur Lieferung und die Angaben zur Verwendbarkeit.

In Deutschland orientieren sich Behandler und Apotheken häufig an aktuellen Empfehlungen zu Diagnostik, Therapie und Umgang mit Kontaktpersonen. Bei Unsicherheiten über die richtige Indikation oder das Vorgehen bei Ausbrüchen im Haushalt ist die Rücksprache mit medizinischem Fachpersonal sinnvoll.

Aktuelle Hinweise & Orientierung für die Praxis (Stand: laufende Empfehlungen)

Die Behandlung parasitärer Erkrankungen kann durch lokale Empfehlungen, Resistenzentwicklungen (je nach Wirkstoff) und neue Erkenntnisse beeinflusst werden. Für Permethrin sind in vielen Settings weiterhin geeignete Behandlungsstrategien üblich, oft mit dem Prinzip der Wiederholung und Mitbehandlung von Kontaktpersonen.

Wenn Symptome nach korrekt durchgeführter Anwendung anhalten oder sich verschlechtern, sollte eine erneute Abklärung erfolgen, um eine korrekte Diagnose sicherzustellen und die Therapie anzupassen.

Lieferung & Verfügbarkeit (Deutschland)

Die Verfügbarkeit von Elimite (Permethrin) kann je nach Produktform und Lieferlage variieren. Bei Online-Bestellung achten Sie bitte auf:

  • Verfügbarkeit: Echtzeit-Status im Shop
  • Versandbedingungen: Versandzeit und Liefergebiet innerhalb Deutschlands
  • Produktdetails: Konzentration, Darreichungsform und zugelassene Indikationen
  • Verpackung: Originalverpackung, Haltbarkeit und Gebrauchsinformation

Bei Fragen zu Lagerung (falls relevant) oder zu Alternativen, wenn das Produkt vorübergehend nicht verfügbar ist, können Sie sich an den Kundenservice bzw. die Apotheke wenden.

FAQ – Häufige Fragen zu Elimite (Permethrin)

1) Wofür wird Elimite verwendet?

Elimite mit Permethrin wird vor allem zur Behandlung der Krätze verwendet. Ob es auch für Läuse in Ihrem konkreten Produkt vorgesehen ist, entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage des jeweiligen Präparats.

2) Wie lange muss Elimite auf der Haut bleiben?

Die genaue Einwirkzeit hängt von der zugelassenen Anwendung Ihres Produkts ab. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage: Häufig wird eine mehrstündige bzw. über Nacht dauernde Einwirkzeit empfohlen.

3) Muss die Behandlung bei Krätze wiederholt werden?

In vielen Behandlungsplänen ist eine Wiederholung nach etwa 7 Tagen vorgesehen, um nachgeschlüpfte Stadien zu erfassen. Befolgen Sie unbedingt das empfohlene Schema aus der Anleitung.

4) Warum juckt es nach der Behandlung noch?

Juckreiz kann nach Abtötung der Milben noch eine Weile bestehen bleiben, weil die Haut weiterhin reagiert. Wenn sich die Beschwerden nicht innerhalb angemessener Zeit bessern oder deutlich verschlechtern, lassen Sie sich beraten.

5) Können sich andere Personen im Haushalt anstecken?

Ja. Bei Krätze ist eine Übertragung im engen Umfeld möglich. Häufig wird empfohlen, Kontaktpersonen gleichzeitig zu prüfen und bei Bedarf mitzubehandeln. Besprechen Sie das Vorgehen mit Apotheke/ärztlichem Personal.

6) Dürfen Sie nach dem Auftragen duschen oder baden?

Während der Einwirkzeit sollte die Creme normalerweise nicht abgewaschen werden. Nach Ablauf der empfohlenen Zeit waschen Sie ab. Halten Sie sich dabei an die Packungsbeilage.

7) Gibt es Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten?

Systemische Wechselwirkungen sind bei topischer Anwendung meist unwahrscheinlich. Dennoch können andere Hautmittel die Verträglichkeit beeinflussen. Informieren Sie die Apotheke über parallel verwendete Produkte.

8) Ist Alkohol während der Behandlung erlaubt?

In der Regel sind bei topischem Permethrin keine typischen relevanten Alkoholwechselwirkungen zu erwarten. Bei individuellen Vorerkrankungen oder Medikamenten klären Sie es am besten in der Apotheke.

9) Was tun bei Hautreizungen?

Leichte Reizung kann vorkommen. Wenn die Reaktion stark ist (z. B. großflächige starke Rötung, Blasen, starke Schmerzen), sollte medizinischer Rat eingeholt werden. Brechen Sie nicht eigenständig ab, ohne Rücksprache, wenn Sie bereits mit dem vorgesehenen Behandlungsschema begonnen haben.

10) Kann Elimite auch bei Kindern angewendet werden?

Häufig ja, aber das Vorgehen kann je nach Alter und Befallsmuster variieren. Bitte prüfen Sie die Packungsbeilage und lassen Sie sich in der Apotheke beraten, insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern.

Zusammenfassung

Elimite® mit Permethrin ist ein wirksames topisches Antiparasitikum zur Behandlung der Krätze. Entscheidend für den Erfolg sind die korrekte Auftragetechnik, die Einwirkzeit und häufig die Wiederholung nach einigen Tagen. Darüber hinaus helfen begleitende Maßnahmen wie Mitbehandlung von Kontaktpersonen und Wäsche-/Umfeldhygiene, Rückansteckungen zu vermeiden.

Zusätzliche Informationen

Dosierung: No selection

30g

Packung: No selection

2 tube, 3 tube, 4 tube, 6 tube