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Asacol (Mesalamine)

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Asacol enthält den Wirkstoff Mesalazin und wird zur Behandlung von entzündlichen Darmerkrankungen eingesetzt, insbesondere bei Colitis ulcerosa. Es wirkt lokal in der Darmschleimhaut und kann Entzündungen lindern. Asacol ist in magensaftresistenter Form erhältlich, damit der Wirkstoff im Darm freigesetzt wird. Nehmen Sie das Arzneimittel genau nach Anweisung ein. Bei anhaltenden Beschwerden oder neuen Symptomen wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

Asacol® (Mesalazin) – Patienteninformation

Asacol ist ein Arzneimittel mit dem Wirkstoff Mesalazin (5-Aminosalicylsäure, 5-ASA). Es wird zur Behandlung bestimmter entzündlicher Darmerkrankungen eingesetzt, insbesondere der Colitis ulcerosa. Diese Beschreibung bietet einen umfassenden Überblick über Wirkweise, Anwendung, wichtige Hinweise zur Einnahme und allgemeine Sicherheit.

Hinweis: Diese Informationen ersetzen nicht die individuelle ärztliche Beratung. Wenn Sie Fragen zu Ihrer persönlichen Situation haben (z. B. Vorerkrankungen, Laborwerte, zusätzliche Medikamente), sprechen Sie bitte mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke.

1) Kurz-Übersicht (Produktdaten)

Eigenschaft Information
Wirkstoff Mesalazin (5-ASA)
Wirkprinzip Entzündungshemmende Wirkung in der Darmschleimhaut
Anwendungsgebiet Colitis ulcerosa (je nach Präparat/Stärke auch zur Erhaltung)
Art des Arzneimittels Meist magensaftresistente/retardierte Form zur Freisetzung im Darm (je nach Asacol-Produkt)
Besonderheit Dosierung und Zeitplan hängen u. a. von der Erkrankungsphase ab (akut/Erhaltung)
Wichtige Kontrolle Je nach Risikoprofil: regelmäßige Kontrollen von Blutbild und Nierenfunktion

2) Wie wirkt Asacol? (Wirkmechanismus)

Mesalazin wirkt lokal im Darm entzündungshemmend. Es kann dabei unter anderem:

  • die Bildung bestimmter Entzündungsmediatoren reduzieren,
  • die Aktivierung von Entzündungszellen in der Darmschleimhaut beeinflussen,
  • die Entzündungsreaktion im Bereich des betroffenen Darmabschnitts dämpfen.

Dadurch können Symptome wie Durchfall, Blut im Stuhl, Bauchkrämpfe und Drang zur Darmentleerung abnehmen. Bei manchen Patientinnen/Patienten dient Mesalazin außerdem dazu, das Wiederaufflammen der Erkrankung zu verhindern.

3) Pharmakokinetik: Was passiert im Körper?

Unter Pharmakokinetik versteht man die Prozesse Aufnahme, Verteilung, Verstoffwechselung und Ausscheidung. Bei Mesalazin hängt diese stark davon ab, wie das jeweilige Präparat im Magen/Darm freisetzt.

3.1 Freisetzung und Resorption

  • Asacol ist typischerweise so gestaltet, dass der Wirkstoff im Darm freigesetzt wird (z. B. durch magensaftresistente/retardierte Eigenschaften).
  • Ein Teil von Mesalazin wird im Verlauf des Darms aufgenommen.

3.2 Metabolismus

Mesalazin wird im Körper teilweise zu Acetylmesalazin umgewandelt. Der genaue Anteil kann je nach Person und Darmsituation variieren.

3.3 Ausscheidung

Die Ausscheidung erfolgt überwiegend über die Nieren (mit Urin). Deshalb sind bei langfristiger oder höher dosierter Anwendung und bei bestehenden Nierenerkrankungen regelmäßige Kontrollen sinnvoll.

4) Typische Anwendung: Wofür wird Asacol verwendet?

Mesalazin wird vor allem bei entzündlichen Darmerkrankungen eingesetzt. Je nach konkretem Asacol-Präparat und Stärke kommen insbesondere in Betracht:

  • Colitis ulcerosa (Entzündung im Dickdarm/Enddarmbereich) – zur Behandlung akuter Schübe und/oder zur Erhaltungstherapie.
  • Je nach individueller Bewertung: Anpassungen bei Verlauf, Schweregrad und Lokalisation der Entzündung.

In der Praxis wird Mesalazin häufig als Basistherapie genutzt. Bei schwereren Verläufen oder unzureichendem Ansprechen können Ärztinnen/Ärzte zusätzlich andere Wirkstoffe erwägen.

5) Wann und wie lange einnehmen? (Timing)

Der beste Zeitpunkt hängt vom Präparat, der verordneten Dosierung und Ihrem individuellen Therapieplan ab. Als allgemeine Orientierung gilt:

  • Regelmäßig zur gleichen Zeit einnehmen, um gleichmäßige Wirkspiegel zu unterstützen.
  • Viele Mesalazin-Präparate werden über den Tag verteilt eingenommen (z. B. morgens/abends), sofern so verordnet.
  • Wenn Sie einmal eine Dosis vergessen: nicht doppelt nachnehmen. Besprechen Sie das Vorgehen im Zweifel mit Ihrer Apotheke.

5.1 Einnahmehinweise zur Darmentlastung

Nehmen Sie Asacol in der Regel mit ausreichend Flüssigkeit ein. Achten Sie darauf, die Darreichungsform wie vorgesehen zu verwenden (z. B. nicht eigenständig teilen oder öffnen, sofern in der Packungsinformation untersagt).

6) Essen & Nahrung: Wechselwirkungen und Verhalten

Lebensmittel können je nach Darreichungsform die Freisetzung im Darm beeinflussen. Für viele Mesalazin-Präparate ist das Essen nicht grundsätzlich verboten, allerdings kann die Verträglichkeit variieren.

  • Für die genaue Empfehlung beachten Sie bitte die Angaben in Ihrer Packungsbeilage (z. B. ob „zu den Mahlzeiten“ oder „unabhängig von Mahlzeiten“).
  • Wenn Sie nach Einnahme Beschwerden bemerken (z. B. Übelkeit, Bauchschmerzen), kann eine Anpassung an den Essensrhythmus sinnvoll sein – sprechen Sie dazu mit Ihrer Apotheke.
  • Eine ausreichende Trinkmenge unterstützt die allgemeine Verträglichkeit, insbesondere bei Durchfall-Phasen.

7) Alkohol: Gibt es Risiken?

Für Mesalazin sind keine typischen „harte“ Alkoholwechselwirkungen wie bei manchen anderen Arzneimitteln bekannt. Trotzdem gilt:

  • Alkohol kann Entzündungen und Schleimhautreizungen im Magen-Darm-Trakt begünstigen und damit die Symptome ungünstig beeinflussen.
  • In Schubphasen kann Alkohol die Belastung für den Körper erhöhen (z. B. durch Dehydratation bei Durchfall).

Wenn Sie Alkohol trinken möchten: maßvoll und beobachten Sie Ihre Verträglichkeit. In akuten Phasen oder bei deutlicher Krankheitsaktivität sollten Sie Alkohol eher vermeiden und ärztlichen Rat einholen.

8) Arzneimittel- & Wechselwirkungs-Überblick

Mesalazin kann mit anderen Arzneimitteln indirekt interagieren – besonders im Hinblick auf Nierenfunktion und Blutwerte. Wichtige Kategorien sind:

8.1 Nierenbelastende Arzneimittel

  • Bestimmte Medikamente, die die Nieren belasten können, sollten in Kombination besonders beachtet werden (z. B. einige Schmerzmittel/Entzündungshemmer, bestimmte Antibiotika oder andere nephrotoxische Substanzen).
  • Bei gleichzeitiger Anwendung kann eine engere Kontrolle (z. B. Laborwerte) sinnvoll sein.

8.2 Blutgerinnung & Magen-Darm-Verträglichkeit

  • Wenn Sie Blutverdünner einnehmen (z. B. bestimmte Antikoagulanzien oder Thrombozytenhemmer), ist eine allgemeine Kontrolle der Verträglichkeit wichtig, besonders wenn Blut im Stuhl auftritt.
  • Informieren Sie die behandelnde Stelle über alle Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel.

8.3 Kortisonfreie Basistherapie vs. Zusatzmedikation

Asacol ist oft eine Basis-Therapie. In akuten Schüben werden je nach Schweregrad manchmal zusätzlich andere Medikamente eingesetzt. Das Ziel ist, die Entzündung schnell zu beruhigen und anschließend mit Mesalazin weiter zu stabilisieren.

Tipp: Führen Sie eine Liste Ihrer aktuellen Medikamente (inkl. rezeptfreier Präparate) und zeigen Sie sie beim nächsten Apothekenbesuch vor.

9) Indikationen (Anwendungsgebiete) – verständlich erklärt

In Deutschland wird Mesalazin in erster Linie bei Colitis ulcerosa verwendet. Je nach Ausprägung kann die Therapie umfassen:

  • Schubbehandlung (akut entzündliche Phase)
  • Erhaltungstherapie (Verlängerung der beschwerdefreien Phase)

Die konkrete Entscheidung, welche Dosis und wie lange, hängt ab von:

  • Ausmaß der Entzündung (z. B. bis in den Enddarm oder weiter)
  • Schweregrad und Verlauf
  • Vorerkrankungen, insbesondere Niere
  • Laborwerten und Ansprechen auf die Therapie

10) Dosierung: Was ist „typisch“?

Die Dosierung von Asacol wird individuell festgelegt und richtet sich u. a. nach:

  • Schub- oder Erhaltungsphase
  • Erkrankungsschwere und Lokalisation
  • Erwachsenen- oder Patientengruppe (je nach Präparat können Altersgrenzen gelten)
  • Verträglichkeit und Laborwerten

Wichtig: Verwenden Sie ausschließlich die von Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt oder aus der Packungsbeilage vorgegebene Dosierung. Unten finden Sie daher nur eine allgemeine Orientierung (keine individuelle Empfehlung).

10.1 Allgemeine Orientierung in der Praxis

  • In der Schubtherapie werden häufig höhere Tagesdosen eingesetzt als in der Erhaltung.
  • In der Erhaltungstherapie wird oft mit einer niedrigeren Dosis stabilisiert.
  • Asacol wird häufig mehrmals täglich eingenommen oder in Retard-/Mehrdosis-Schemata, je nach Produkt.

10.2 Einnahmeschema (Beispielprinzip)

Häufig wird die verordnete Tagesdosis auf Morgen und Abend verteilt, damit die Einnahme für den Alltag gut planbar ist. Entscheidend ist jedoch Ihr individuelles Verordnungsschema.

11) Sicherheit & mögliche Nebenwirkungen (Sicherheitsprofil)

Wie alle Arzneimittel kann auch Asacol Nebenwirkungen verursachen. Viele Patientinnen/Patienten vertragen Mesalazin gut. Trotzdem ist es wichtig, auf Warnzeichen zu achten.

11.1 Häufiger berichtete Beschwerden (Beispiele)

  • Gastrointestinale Beschwerden wie Übelkeit, Bauchschmerzen oder Durchfall/Veränderungen des Stuhlgangs (können auch durch die Grunderkrankung beeinflusst sein)
  • Kopfschmerzen
  • Gelegentlich Hautreaktionen

11.2 Wichtig: seltene, aber ernst zu nehmende Ereignisse

In seltenen Fällen kann es zu Problemen mit:

  • Nieren (z. B. entzündliche Reaktionen oder Funktionsveränderungen)
  • Blutbild (z. B. Veränderungen der Blutzellen)
  • Überempfindlichkeit/Allergien kommen

Sofort ärztlich abklären sollten Sie z. B. bei:

  • plötzlich auftretendem Fieber, Hautausschlag, Atembeschwerden
  • deutlich zunehmender Schwäche, unerklärlichen Blutergüssen oder starken Infektzeichen
  • Hinweisen auf Nierenprobleme (z. B. deutlich weniger Urin, starke Flankenschmerzen, auffällige Laborwerte nach ärztlicher Vorgabe)

11.3 Kontrollen (praktischer Sicherheitsaspekt)

Viele Behandler empfehlen regelmäßige Kontrollen, insbesondere bei längerfristiger Therapie oder Risikokonstellationen. Typische Kontrollen können umfassen:

  • Nierenfunktion (z. B. Kreatinin, eGFR)
  • Blutbild
  • ggf. Entzündungsparameter je nach Situation

12) Praktische Tipps für die Anwendung

  • Konsequent einnehmen: Auch wenn Sie sich besser fühlen, ist Mesalazin häufig dafür gedacht, die Erkrankung langfristig zu stabilisieren.
  • Darreichungsform respektieren: Öffnen, teilen oder zerkleinern Sie das Präparat nicht eigenständig, wenn dies nicht ausdrücklich erlaubt ist.
  • Trinkmenge sichern: Gerade bei Durchfall hilft ausreichend Flüssigkeit.
  • Therapie-Tracking: Nutzen Sie Erinnerungen am Smartphone oder einen Einnahmeplan.
  • Symptomtagebuch: Notieren Sie Stuhlhäufigkeit, Blutanteil und Bauchbeschwerden. Das unterstützt die Verlaufskontrolle.
  • Arzt- und Apothekenkommunikation: Halten Sie Labortermine ein und informieren Sie über neue Beschwerden oder Nebenwirkungen.

13) Was tun bei Schub, Reizungen oder Unverträglichkeit?

Wenn die Beschwerden trotz regelmäßiger Einnahme zunehmen, kann das mehrere Ursachen haben (z. B. unzureichendes Ansprechen, Aktivitätsgrad der Erkrankung, zusätzliche Trigger). Setzen Sie das Arzneimittel nicht eigenständig ab, sondern klären Sie das Vorgehen zeitnah mit Ihrer ärztlichen Betreuung.

Bei leichten Nebenwirkungen kann manchmal die Einnahme an Mahlzeiten angepasst oder das Vorgehen besprochen werden. Bei Warnzeichen (Allergiezeichen, starke Verschlechterung) gilt: zügig medizinisch abklären.

14) Alternative Optionen (Alternativen zu Mesalazin)

Je nach Schweregrad, Lokalisation, Verlauf und Verträglichkeit kommen verschiedene Optionen in Betracht. Dazu können gehören:

14.1 Weitere 5-ASA-Präparate

  • Andere Mesalazin-Formen oder alternative 5-ASA-Zubereitungen (z. B. abhängig von Freisetzungsmechanismus und Lokalisation)

14.2 Ergänzende oder andere Wirkstoffklassen

  • Kortikosteroide (bei bestimmten Verläufen vorübergehend, je nach ärztlicher Strategie)
  • Immunsuppressive/biologische Therapien (bei schweren oder refraktären Verläufen)
  • Symptomatische Begleitmaßnahmen (z. B. zur Stabilisierung des Allgemeinbefindens)

Die Auswahl hängt stark von Ihrer Erkrankung ab. In Deutschland orientieren sich Behandler häufig an Leitlinien und Ihrem individuellen Risikoprofil.

15) Markt- und rechtlicher Kontext in Deutschland

Mesalazin-haltige Arzneimittel wie Asacol sind in Deutschland als zugelassene Medikamente im Rahmen der Versorgung von Patientinnen/Patienten mit Colitis ulcerosa verfügbar. Die konkrete Darreichungsform, Stärke und Packungsgröße kann je nach Produkt variieren.

Für die sichere Anwendung sind in Deutschland besonders wichtig:

  • Beachtung der Packungsbeilage und der fachlichen Informationen
  • Beachtung von Kontrolluntersuchungen (z. B. Nierenfunktion)
  • Vermeidung von selbstständigen Dosisänderungen

16) Neuere Empfehlungen & Einordnung (aktuelle Praxis)

In den letzten Jahren hat sich die Therapie von Colitis ulcerosa weiterentwickelt – u. a. durch verbesserte Strategien zur Therapieoptimierung, stärkere Betonung von Treat-to-target-Prinzipien (Symptom- und Entzündungskontrolle) sowie individualisierte Entscheidungen nach Schweregrad und Verlauf.

Mesalazin bleibt dabei für viele Patientinnen/Patienten eine zentrale Option, insbesondere in milden bis moderaten Situationen und für Erhaltungskonzepte. Gleichzeitig wird die Notwendigkeit von Monitoring (z. B. Labor) und die rechtzeitige Anpassung bei fehlendem Ansprechen betont.

17) Lieferung & Verfügbarkeit (Online-Apotheke)

Je nach Region und Hersteller kann die Verfügbarkeit variieren. In unserem Online-Shop erhalten Sie Produkte mit transparenter Information zu:

  • Lieferzeit (abhängig von Verfügbarkeit im Lager oder beim Großhandel)
  • Verpackungseinheiten und ggf. alternativen Packungsgrößen
  • Versandkosten und Lieferbedingungen

Sobald das Produkt verfügbar ist, wird es in der Regel zügig versendet. Bei Rückfragen steht Ihnen unser Support gerne zur Verfügung.

18) FAQ – Häufige Fragen zu Asacol (Mesalazin)

Wie schnell wirkt Mesalazin?

Bei vielen Patientinnen/Patienten können erste Verbesserungen innerhalb weniger Tage auftreten, die vollständige Wirkung kann jedoch länger dauern. Ob und wann eine ausreichende klinische Besserung erreicht wird, sollte im Verlauf mit der behandelnden Stelle besprochen werden.

Kann ich Asacol einnehmen, wenn ich einen Schub habe?

Ja, Mesalazin wird häufig in akuten Phasen eingesetzt – je nach Schweregrad und Präparat. Das konkrete Vorgehen und die Dosierung sollten Ihrem Therapieplan entsprechen.

Was mache ich, wenn ich eine Dosis vergesse?

Nehmen Sie die vergessene Dosis ein, sofern es noch nicht zu spät ist und es nicht in Richtung „Zeitpunkt der nächsten Dosis“ geht. In vielen Fällen gilt: nicht doppelt nachnehmen. Der genaue Umgang hängt von Ihrem Einnahmeschema ab. Fragen Sie im Zweifel bei Ihrer Apotheke nach.

Ist es schlimm, wenn ich die Einnahme einmal nicht einhalten kann?

Eine einzelne vergessene Dosis führt meist nicht sofort zu Problemen, kann aber bei wiederholtem Nicht-Einhalten die Wirksamkeit beeinträchtigen. Versuchen Sie, Einnahmen regelmäßig zu planen und bei Schwierigkeiten frühzeitig Unterstützung zu holen.

Gibt es besondere Hinweise bei Nierenerkrankungen?

Ja. Mesalazin kann die Nieren betreffen. Wenn Sie eine Nierenerkrankung haben oder hatten, ist eine engmaschigere ärztliche Kontrolle häufig sinnvoll. Informieren Sie Ihre Ärztin/Ihren Arzt und halten Sie die vereinbarten Labortermine ein.

Darf ich während der Therapie Sport treiben?

In der Regel ist Sport möglich, solange Sie sich körperlich belastbar fühlen. Achten Sie in Schubphasen auf ausreichende Flüssigkeit, Erholung und die Signale Ihres Körpers. Bei starken Symptomen sollten Sie die Belastung anpassen.

Kann ich andere Medikamente gleichzeitig einnehmen?

Häufig ja. Dennoch sollten Sie alle Medikamente (inkl. frei verkäuflicher Präparate und Nahrungsergänzungsmittel) mitteilen. Besonders wichtig ist die Prüfung möglicher Wechselwirkungen, vor allem bei potenzieller Nierenbelastung.

Wie erkenne ich eine allergische Reaktion?

Warnzeichen können z. B. Hautausschlag, Juckreiz, Schwellungen, Atembeschwerden oder Fieber sein. Bei solchen Symptomen sollten Sie umgehend medizinische Hilfe suchen.

Welche Ernährungstipps können zusätzlich helfen?

Eine allgemeingültige „Darm-Diät“ gibt es nicht, da jeder Verlauf individuell ist. Viele Patientinnen/Patienten profitieren in Schubphasen von einer verträglichen, ausgewogenen Kost und ausreichender Flüssigkeit. Bei Bedarf kann eine Ernährungsberatung sinnvoll sein.

Gibt es Alternativen zu Asacol, wenn es nicht gut vertragen wird?

Ja. Es gibt verschiedene 5-ASA-Präparate und – je nach Verlauf – auch andere Therapieansätze. Sprechen Sie mit Ihrer behandelnden Stelle über Ursachen möglicher Unverträglichkeit und über die nächste sinnvolle Option.

19) Kurzfazit

Asacol (Mesalazin) ist eine bewährte Therapieoption bei Colitis ulcerosa. Die entzündungshemmende Wirkung zielt auf die Darmschleimhaut ab. Für einen sicheren und wirksamen Einsatz sind regelmäßige Einnahme, das Beachten des individuellen Dosierschemas, sowie Kontrollen (insbesondere bei Risiko für Nierenprobleme) wichtige Bausteine.

Zusätzliche Informationen

Dosierung: No selection

400mg

Packung: No selection

30 pill, 60 pill, 90 pill, 120 pill, 180 pill